Mode von dem Mittelalter bis zum Barock

Die Trends in der Mode verändern sich heutzutage sehr schnell, was generell den Medien wie Internet, Presse oder TV zu verdanken ist. Früher sah es aber an, da der Informationsaustausch zwischen den Einwohnern den einzelnen Ländern deutlich länger dauerte. Deshalb war die „Lebensdauer“ der Trends auch länger. In diesem Artikel lesen Sie die Einleitung zur modernen Mode.

Einfache Schnitte und schlichte Materialien – Mittelalter

Mittelalter Mode

Die Mode des Mittelalters wurde mächtig durch die Religion und die damals herrschende Philosophie geprägt. Der Gott stand im Mittelpunkt des Universums und der Mensch wurde vor allem als ein sündiges Wesen betrachtet. Als Diener Gottes musste er sich einfach und unkompliziert anziehen. Kleidungen aus dieser Zeit nennt man eher als Mittelaltergewänder, deren Schnittformen und Farben schlicht waren. Die mittelalterlichen Gewänder hatte man aus Lein und Baumwolle gefertigt. Der Adel hat dabei auch silbernen oder sogar bronzen Schmuck mit Bernstein getragen.

Moderevolution in der Renaissance

So wie sich die Philosophie in der Renaissance änderte, so wurde auch die Mode vollkommen umgewandelt. Der Einfluss von Humanismus und Reformation führte auch zu Veränderungen in der Kultur und Gesellschaft. In der Mode wurden die schlichten Gewänder zu prachtvollen Kleidern und Herrenkostümen, die bunt und aus feinen Materialien gefertigt wurden, geändert. Die Herren haben zu dieser Zeit das Wams oben und die Tricothose unten getragen. Als Kopfbedeckungen dieser Zeit dienten Kappen und Barrette. Frauen trugen zu dieser Zeit Mieder im Oberteil und einen separaten Rock als Unterteil (Beispiele von historischen Kleidern kann man hier ansehen: www.historischeschneiderei.de/historische-kleider/). Zu den populärsten Kopfbedeckungen bei Frauen gehörten Barette, Haarnetze, Schleier und Girlanden.

Üppige und imposante Barock-Kleidungen

Das Barock brachte neue Trends in Kultur sowie Veränderungen auf der politischen Szene, was sich auch auf die Mode ausgewirkt hat. Als neuer Macht galten damals die Niederlande. Schwarz war die dominierende Farbe in der Mode, so genauso dunkel war, wie die Gemälde von Rubens oder Rembrandt. Die Kleider aus dieser Zeit haben die Hüften der Frau sehr betont, hatten enge Ärmel, lange Überärmel und wurden mit Spitzenmanschetten dekoriert. Die Herrenkostüme bestanden aus Wams mit weiten und bauschigen Ärmeln sowie aus engen und kurzen Hosen. Man hatte sie oftmals mit Spitzenmanschetten abgeschlossen. In der zweiten Hälfte des 17. Jh., mit der Machtübernahme durch den Sonnenkönig Ludwig XIV. begann die Ära der französischen Mode mit Hosenröcken, Jäckchen, neuen Schnittmustern von Hosen sowie neuen Kopfbedeckungen. Die Kleidern waren eng in der Taille und mit Spitzen versehen. Statt Mieder trug man oft Korsett. Ein charakteristisches, sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern, war eine hohe und breite Perücke.

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