Modedesigner Übersicht

Modedesigner – die kreativen Köpfe hinter einer Marke

Wer Wert auf hochwertige und zugleich top-modische Kleidung legt, entscheidet sich oft für bestimmte Modemarken. Gerade, wenn man seinen Stil bereits gefunden hat, bleibt man einem Label gerne treu. Hinter jeder Modemarke mit Rang und Namen steht ein Modedesigner – oft ist sein Name selbst zur Marke geworden. Mit ihm verknüpfen Modeinteressierte und Fashion-Freunde stets eine bestimmte Stilrichtung und einen unverwechselbaren Charakter der entworfenen Kleidung.

Fashionshows – Prüftag für Modeschöpfer

Um den hohen Erwartungen gerecht zu werden und das eigene Image zu pflegen, präsentieren Modedesigner meist zweimal im Jahr ihre Kollektionen auf internationalen Shows. Bei Haute Couture Shows zeigen die Modedesigner zwar lediglich Einzelstücke, damit setzen sie jedoch Trends für die kommende Saison und verdeutlichen zudem den Charakter ihres Labels. Kleidung, welche zum Verkauf gedacht ist, wird auf den Prêt-à-porter-Shows gezeigt. Die Designer konzentrieren sich bei ihrer Arbeit vor allem auf die „Big Four“ – die vier größten Modeveranstaltungen der Welt. Während der Pariser Modeschauen, der Mailänder Modewochen, der London Fashion Week und der New York Fashion Week treffen die besten Designer und schönsten Models auf die High Society, welche sich von den neuesten Trends inspirieren lassen möchte.

Namen wecken Erwartungen

Mit dem Namen eines Modedesigners verbindet man oft eine bestimmte Designlinie oder einen Charakter, der sich in allen Kollektionen der Marke zeigt. Dem legeren und sportlichen Stil mit einem Hang zum Schuluniform-Look haben sich Ralph Lauren und Tommy Hilfiger verschrieben. Mit ihnen verbindet der Fashion-Kenner klassische Polohemden, Tweedanzüge sowie Blazer und karierte Röcke im „preppy-Stil“. Elemente aus der Segelsportmode werden bei Ralph Lauren und Tommy Hilfiger gerne mit schottischem Karo oder britischen Rautenmustern kombiniert. Hochwertige Designermode ist kostspielig. Das hat sich das Modeunternehmen Tom Tailor zunutze gemacht: Es bietet sportliche Kleidung im maritimen Segel-Look zu günstigeren Preisen an – ein einzelner Modedesigner steht allerdings nicht vor dem Label.

Dies dürfte allerdings auch der Grund sein, weshalb die Marke mit einem hervorragendem Preis-Leistungsverhältnis trumpfen kann. Tom Tailor hat sich als Hersteller von frischer und jugendlicher Kleidung weltweit in 35 Ländern etabliert! Wer es unter Designern einmal zu Rang und Namen gebracht hat, dessen Werk kann selbst der Tod nichts anhaben – eine etablierte Marke ist zeitlos! Bestes Beispiel ist Lee Alexander McQueen. Nach seinem Tod 2010 führt die Chefdesignerin Sarah Burton das Modeunternehmen weiterhin erfolgreich fort. Nach wie vor ist Alexander McQueen einer der drei bedeutendsten britischen Designer. Mit dem unkonventionellen und exzentrischen Look der kreierten Stücke steht der Name für Rebellion und Andersartigkeit in der Modebranche. Nicht nur sein plötzliches Ableben machte seine Kollektionen noch begehrter – Trendsetterin und Vorbild ganz Englands – Prinz Williams Gemahlin Catherine – ließ sich von Sarah Burton ihr Hochzeitskleid entwerfen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

You may use these HTML tags and attributes:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>